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Webdesign & Strategie

11 starke Gründe: Warum gutes UX-Design in der Schweiz & Liechtenstein über Erfolg oder Misserfolg entscheidet

Warum gutes UX-Design in der Schweiz & Liechtenstein über Erfolg oder Misserfolg entscheidet entdecke 11 starke Gründe, lokale Besonderheiten, konkrete KPIs und praxisnahe Massnahmen, die deine Conversion-Rate spürbar steigern.

Ibraim Ljatifi, Autor und Webdesigner bei LUNDI

Ibraim Ljatifi – LUNDI

Sept. 2025

Illustration UX-Design – Nutzerfreundliche Website mit klarer Struktur, guter Usability und positiver User Experience
Illustration UX-Design – Nutzerfreundliche Website mit klarer Struktur, guter Usability und positiver User Experience

Warum gutes UX-Design in der Schweiz & Liechtenstein über Erfolg oder Misserfolg entscheidet

Gutes UX-Design entscheidet, ob Menschen deine Website nur kurz besuchen – oder zu Kunden werden. Gerade in der Schweiz und in Liechtenstein sind Erwartungen an Qualität, Sicherheit und Service besonders hoch. Nutzer wollen Inhalte schnell finden, Risiken verstehen und ohne Reibung abschließen. Warum gutes UX-Design in der Schweiz & Liechtenstein über Erfolg oder Misserfolg entscheidet zeigt sich im Alltag: Wer Vertrauen aufbaut, Hürden abbaut und echte Probleme löst, gewinnt. Wer verwirrt, verliert Klicks – und Umsatz.


Was UX-Design wirklich bedeutet – und warum es deine Conversion rettet

UX-Design ist mehr als hübsche Oberflächen. Es ist der Prozess, Bedürfnisse von Nutzern zu verstehen und daraus klare, einfache und verlässliche Lösungen zu bauen.

UX vs. UI: Begriffe klar trennen, besser entscheiden


  • UI (User Interface) ist die sichtbare Gestaltung: Farben, Typografie, Buttons.

  • UX (User Experience) umfasst die gesamte Erfahrung: wie schnell Nutzer Ziele erreichen, wie sicher sie sich fühlen und wie zufrieden sie zurückbleiben.

Entscheidungen fürs Budget gelingen besser, wenn du weißt, dass UI nur ein Baustein der UX ist.

Customer Journey: Von erster Suche bis Kaufabschluss

Menschen kommen über Google, Social, Empfehlungen – und springen an verschiedensten Punkten ab. Eine gute Journey:

  1. Findbarkeit (SEO, klare Snippets, strukturierte Daten)

  2. Relevanz (Headline matcht Suchintention)

  3. Leitplanken (klare Navigation, Breadcrumbs, interne Links)

  4. Entscheidung (Vergleichstabellen, Trust-Elemente)

  5. Abschluss (kurzer Checkout, faire Optionen)

  6. After-Sales (Bestätigung, Support, Retoure)

Micro-Interactions: Kleine Details, grosse Wirkung

Hover-States, Ladeindikatoren, Fehlermeldungen, Autocomplete – unsichtbare Helfer, die Frust vermeiden. Sie vermitteln: „Du bist hier richtig, wir haben an dich gedacht.“


Besonderheiten der Märkte Schweiz & Liechtenstein

Mehrsprachigkeit und Kultur: D, F, I – und lokales Vertrauen

Die Schweiz bringt Deutsch, Französisch, Italienisch (und Rätoromanisch) mit – samt regionalen Nuancen. Liechtenstein ist kleiner, aber extrem vertrauensgetrieben. Sprache, Tonalität und Beispiel-Cases sollten lokal anschliessen.

Mobile First: Pendler, Touristen, Geschäftsreisende

Viele Zugriffe entstehen unterwegs. Das erfordert kurze Ladezeiten, klare Struktur, grosse Touch-Ziele und Inhalte, die auch auf kleinen Displays funktionieren.

Recht & Vertrauen: DSGVO/DSG, Sicherheit, Impressum

Transparente Cookie-Banner, SSL, Impressum und Datenschutzhinweise sind Pflicht – und Vertrauens-Booster.


9 UX-Fehler, die in CH/FL Besucher kosten

Langsame Ladezeiten und Core Web Vitals

Lange TTFB, unoptimierte Bilder, blockierendes JS – und schon ist der Nutzer weg. Performance ist UX.

Unklare Navigation & Informationsarchitektur

Zu viele Menüebenen, kryptische Labels, keine Suche – Orientierung geht verloren.

Schwache CTAs und zu wenig Orientierung

Unsichtbare Buttons, Konkurrenz um Aufmerksamkeit, kein „Next Step“. CTAs brauchen Kontrast, Kontext, Konsistenz.

Dunkle Muster statt Transparenz

Versteckte Kosten, vorangekreuzte Häkchen, verwirrende Opt-outs: kurzfristig vielleicht effektiv, langfristig vertrauensschädlich.

Mangelnde Barrierefreiheit (WCAG)

Kontrast zu schwach, keine Alternativtexte, Tastaturnavigation fehlt – du schliesst Nutzer aus und verschenkst Reichweite.

Formular-Frust und Checkout-Abbrüche

Zu viele Felder, unklare Fehlermeldungen, kein Gast-Checkout – Abbruch vorprogrammiert.

Fehlende Lokalisierung (Währung, Zahlung, Sprache)

CHF/€-Preise, TWINT, PostFinance, Rechnung, Klarna – lokal relevante Optionen steigern Abschlussraten.

Visuelles Rauschen & Stock-Overkill

Zu viele Stile, Cliparts, „laute“ Banner – Fokus geht verloren, Glaubwürdigkeit leidet.

Kein Vertrauen: Siegel, Referenzen, Social Proof

Fehlen Zertifikate, Kundenlogos, Bewertungen, Case Studies, sinkt die Perceived Quality.


UX-Erfolgsprinzipien für CH/FL-Unternehmen

Research vor Design: Analytics, Heatmaps, Interviews

Daten zeigen Was passiert; Gespräche erklären Warum. Beides kombinieren – dann priorisieren.

Informationsarchitektur & Navigationsmuster

Card Sorting, Tree Tests und klare Navigation-Patterns (z. B. Mega-Menüs, Breadcrumbs) sorgen für Orientierung.

Content-Design: Klar, knapp, handlungsleitend

Starke Überschriften, Nutzen zuerst, lesbare Absätze, Bulletpoints, Tabellen – und klare Next Steps.

Barrierefreiheit: WCAG 2.2 als Wettbewerbsvorteil

Barrierefreiheit vergrössert Reichweite, senkt Absprungraten und stärkt Markenwert.

externe Ressource: W3C – WCAG Übersicht

Trust-Design: Siegel, Datenschutz, Security

Zeige SSL, ISO/FinTech-Bezüge (wo relevant), lokales Team, klare Kontaktoptionen und echte Referenzen.


Messbar besser: KPIs für gutes UX-Design

Conversion-Rate, Bounce Rate, Time on Task


  • Conversion-Rate steigt, wenn Reibung sinkt.

  • Bounce Rate sinkt bei Relevanz, Performance, Orientierung.

  • Time on Task misst, wie effizient Nutzer Ziele erreichen.

Task Success, NPS, SUS & qualitative Signale


  • Task Success: Anteil erfolgreicher Nutzungen.

  • NPS: Weiterempfehlungsbereitschaft.

  • SUS: Standardisierter Usability-Score.

  • Qualitativ: Nutzerzitate, Supporttickets, Session-Replays.

A/B-Tests & kontinuierliche Optimierung

Hypothesen bilden, sauber testen, Lerneffekte dokumentieren und in Roadmaps überführen.


Praxis: UX für E-Commerce & Lead-Gen in CH/FL

E-Commerce: Payment (inkl. TWINT), Versand, Returns

Lokale Zahlarten (TWINT, Rechnung), klare Lieferzeiten, einfache Retouren – und transparente Gesamtkosten erhöhen Vertrauen und Kaufbereitschaft.

B2B/Lead-Gen: Formulare, Terminbuchung, Trust

Wenige Felder, progressive Profiling, Kalender-Integration (z. B. Terminbuchung) und Case Studies liefern bessere Leads.


Tools & Prozesse: So wird UX skalierbar

Design-Systeme, Pattern Libraries, Prototyping

Ein konsistentes Design-System beschleunigt Sprints und hält Qualität hoch. Prototypen reduzieren Missverständnisse.

Agile Sprints, Roadmaps & Priorisierung

Arbeite in klaren Zyklen, mit messbaren Outcomes, gepflegten Backlogs und Impact-basierten Prioritäten.


Häufige Fragen (FAQ)

1) Was ist der Unterschied zwischen UX und UI – und warum ist das wichtig?
UX ist die Erfahrung, UI die Oberfläche. Für Entscheidungen rund um Budget und Priorität ist die Trennung zentral.

2) Wie schnell sieht man Effekte von besserem UX?
Erste Effekte (z. B. niedrigere Absprungrate) oft innerhalb weniger Wochen nach Livegang einzelner Verbesserungen.

3) Welche UX-Metriken sind für KMUs in CH/FL am wichtigsten?
Conversion-Rate, Bounce Rate, Task Success, Lead-Qualität – plus qualitative Nutzer-Feedbacks.

4) Wie berücksichtige ich Mehrsprachigkeit ohne Chaos?
Inhalte modular planen, Navigation spiegeln, Sprachauswahl klar und sichtbar platzieren, URLs sauber strukturieren.

5) Brauche ich A/B-Tests, wenn ich wenig Traffic habe?
Ja – aber gezielt: Teste grössere Hebel (Navigation, Checkout, Pricing-Kommunikation) oder nutze sequentielle Tests.

6) Wie zahlt Barrierefreiheit auf Umsatz ein?
Bessere Zugänglichkeit reduziert Abbrüche, erweitert Zielgruppen und verbessert SEO & Performance.

7) Was kostet gutes UX-Design?
Je nach Umfang: von kompakten Audits bis zu laufender Optimierung. Wichtig ist ein klarer ROI-Fokus je Massnahme.


Fazit: UX als Wachstumsmotor in Schweiz & Liechtenstein

Warum gutes UX-Design in der Schweiz & Liechtenstein über Erfolg oder Misserfolg entscheidet: Es verbindet Verständnis für Nutzer, lokale Erwartungen und messbare Verbesserungen. Wer Performance stärkt, Barrieren abbaut, Vertrauen sichtbar macht und konsequent optimiert, gewinnt – nachhaltig. In beiden Märkten gilt: Qualität setzt sich durch – online wie offline.


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